Kosten für den Immobilienerwerb

Was sind die Kosten für den Kauf eines Hauses in Spanien?

Im Allgemeinen liegen die Kosten für den Kauf einer Immobilie zwischen 11 - 14% des Kaufwertes. Es gibt zwei Hauptgründe für diese Abweichung. Der erste ist der Status der Immobilie, ob sie neu oder aus zweiter Hand ist. Der andere ist die unterschiedliche Steuerpolitik in den verschiedenen autonomen Regionen Spaniens.

Property Purchasing Costs in Spain | Spain Homes ®MWST. (IVA):

Die Steuern sind die größten Kosten nach dem Immobilienpreis. In ganz Spanien (außer auf den Kanarischen Inseln) beträgt die Mehrwertsteuer beim Kauf eines neuen Hauses zum Wohnen 10%. Ein neues Haus bedeutet, dass Sie das Haus direkt von der Baufirma kaufen. Beim Kauf von Grundstücken und Gewerbeflächen beträgt die Mehrwertsteuer 21%. Wenn der Parkplatz eine separate Eigentumsurkunde hat, beträgt die Mehrwertsteuer dafür 21%, da er als gewerblich angesehen wird.

Grunderwerbssteuer (ITP):

Wenn das gekaufte Haus aus zweiter Hand ist, wird die Grunderwerbssteuer (ITP) angewandt und liegt normalerweise zwischen 7-10%. Dieser Satz kann von einer autonomen Region zur anderen oder abhängig vom Wert der gekauften Immobilie unterschiedlich sein.

Stempelsteuer oder Steuer auf Rechtsdokumentation (AJD):

Die Stempelsteuer (bekannt als AJD - Actos Juridicos Documentados) wird auf alle notariell beglaubigten Dokumente erhoben und der Satz liegt im Allgemeinen bei 1-1,5%. Dies kann von einer autonomen Region zur anderen unterschiedlich sein. Sie gilt für den Verkauf von Grundstücken und neuen Immobilien.

Rechtsanwalt:

Die Inanspruchnahme anwaltlicher Hilfe bei einem Immobilienkauf ist keine gesetzliche Pflicht. Trotzdem empfehlen wir es Ihnen auf jeden Fall. Ihr Anwalt kann Ihnen alle notwendigen Schritte erklären und Sie bei der Erstellung der Dokumente unterstützen. Wir empfehlen Ihnen auch, Ihrem Anwalt eine Vollmacht zu erteilen, damit er in Ihrem Namen handeln kann, so dass Sie nicht während des gesamten Kaufprozesses im Land bleiben müssen. Auf diese Weise kann Ihr Anwalt die Dinge koordinieren, die in Ihrem Namen zu erledigen sind.

Die Anwaltsgebühren können je nach Umfang und Komplexität der zu erledigenden Arbeiten variieren. Im Allgemeinen setzen die Anwälte die Gebühr auf 1% des Kaufwertes fest.

Notar:

Um einen Kaufvertrag zum Grundbuchamt bringen zu können, muss der Vertrag in erster Linie verbindlich vor dem Notar abgeschlossen werden. Die Notargebühren können je nach Kaufwert und Arbeitsaufwand variieren, liegen aber in der Regel bei ca. 1.000 €.

Kosten für den KaufGrundbuchamt:

Die Kosten für das Grundbuchamt belaufen sich in der Regel auf ca. € 750, hängen aber vom Kaufwert der Immobilie ab.

Im Falle der Verwendung einer Hypothek:

Neben den oben genannten Kosten kommen noch einige weitere Kosten hinzu, wenn ein Hauskredit aufgenommen wird. Außerdem würde die Verwendung einer Hypothek die Notarkosten erhöhen. Bei einer Hypothek fallen die unten genannten Kosten an:

Wertermittlung: Für die Hypothek wird von der Bank immer eine Schätzung der Immobilie in Auftrag gegeben. Der Schätzungsbericht ist eine gesetzliche Verpflichtung und muss von einer registrierten Schätzungsfirma erstellt werden. Anhand des Gutachtens wird der tatsächliche Wert der Immobilie ermittelt und die Höhe des Kredits ist ein bestimmter Prozentsatz dieses Wertes. Die Kosten hängen von der Bewertungsfirma und dem Kaufwert ab, liegen aber normalerweise bei 250-450 €.

Auszahlungsgebühr: Kann von Bank zu Bank variieren. Alle Provisionssätze sollten gut recherchiert werden. Die Sätze können zwischen 0% und 2% liegen.

Die Sätze hier dienen nur dazu, eine Vorstellung von den Kosten zu geben. Die Kosten können je nach Art der Immobilie, Region, Kaufwert, Zahlungsbedingungen usw. variieren. Wir empfehlen Ihnen, mit einer vertrauenswürdigen Immobilienagentur zusammenzuarbeiten, um in diesem Prozess richtig vorzugehen.